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Presse: Bauen in eigener Sache

Das Verler Unternehmen Paul Kuhn erweitert am Leinenweg die Werkstatt

Verl. Mit Baumaschinen kenn sich Burkhard Kuhn aus. Seit der heute 49-jährige 1989 in das Unternehmen seines Vaters „Paul Kuhn Baumaschinen und Baugeräte“ eingestiegen ist, sind Radlader, Bagger, Verdichter und Schneidemaschinen sein tägliches Geschäft. Im Moment arbeiten die Maschinen, die das Unternehmen sonst vermietet auf dem eigenen Gelände am Leinenweg. Der Baumaschinenhändler erweitert.

„Unsere Werkstatt, die jetzt 100 Quadratmeter groß ist, wurde zu klein, so Burkhard Kuhn. Jetzt kommen 500 Quadratmeter hinzu – verbunden durch ein Dach mit den bisherigen Werkstatträumen. Die Kunden können immer noch um unsere Gebäude herumfahren“, so Kuh. Vor etwa sechs Wochen wurde auf dem 10.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände mit dem Rohbau begonnen, bis ende des Jahres soll die Werkstatt fertig sein. Die Investitionssumme beziffert Kuhn auf etwas 600.000 Euro. 1967 gründete der Verler Paul Kuhn am Westfalenweg die Firma „Paul Kuhn Baumaschinen und Baugeräte“. Vor 25 Jahren trat mit Sohn Burkhard, einen technischen Diplom-Betriebswirt, die zweite Generation ins Unternehmen ein. 2001 wurde dann am Leinenweg auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück gebaut. Neben dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtmaschinen und der Einrichtung eines Abhollagers expandierte auch der Dienstleistersektor: Eigene und betriebsfremde Geräte und Maschinen werden seither in der Betriebswerkstatt oder vor Ort repariert. „Vor knapp drei Jahren haben wir noch die Vertretungsrechte für Kubota-Bagger und Kramer-Radlader in der Region OWL erworben, so Kuhn. Beide Unternehmen seinen Marktführer. Da Service bei Kuhn großgeschrieben werden, soll der Kundendienst durch die neue Werkstatt noch verbessert werden. „Wir suchen noch Mitarbeiter“, sagt Burkhard Kuhn. Daher hat er an den neuen Rohbau – gut sichtbar von der Gütersloher Straße aus – ein Transparent mit dem Satz „wir suchen Verstärkung“ und seinen Internetadresse aufgehängt. „Einer hat sich daraufhin bereits gemeldet.“ Bisher seien in der Werkstatt acht Landmaschinen- und Baumaschinen -Mechaniker beschäftigt. Aber bis zu fünf könne er in den neuen Räumen noch einstellen. Nachdem der Seniorchef, der mit seinen 79 Jahren immer noch gerne täglich im Unternehmen vorbeischaut, seinerzeit mit fünf Mitarbeitern gestartet war, beschäftigt das Unternehmen heute knapp 30 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr laut Kuhn bei 8 Millionen Euro netto. Besonderen Wert legt Burkhard Kuhn darauf, dass bei seinem Neubau heimische Unternehmen die Bauleistung erbringen. „Schließlich ist OWL unser Absatzgebiet. Und viele unserer Kundensind Familienunternehmen wie wir.“

Zum Pressebericht. Hier klicken. Quelle: Neue Westfälische, [13/14.09.2014]. „Bauen in eigener Sache“ Texte und Fotos aus der Neuen Westfälische sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.